Internet Landing Pages

„Landing Pages“ sind Internet-Aktionsseiten, die auf ein bestimmtes Thema zugeschnitten sind. Zum Beispiel: eine Weihnachtsseite, eine für Studenten oder eine Seite, die ein zeitlich limitiertes Angebot erläutert. Solche speziellen Seiten sind sinnvoll, weil die Verlinkung der Online-Werbung mit der Homepage-Startseite in der Regel einen emotionalen Bruch bedeutet.

Mit einer „Landing Page“ können Sie die User stattdessen direkt thematisch einbinden und schrittweise zum Response bzw. Kaufabschluss führen. Geschickt konzipierte „Landing Pages“ erhöhen den Verkaufserfolg um ein Vielfaches und binden die User emotional so stark, dass sie sogar der leidigen Preisdiskussion aus dem Wege gehen können – wie das folgende Beispiel zeigt ...

Beispiel „Active Couponing“

Anti-Preisdumping: mit der besseren Strategie!

Wie oft mussten wir Agenturen das in der letzten Zeit hören: „Unsere Kunden sind vom Schnäppchenfieber infiziert“, „Wir müssen preisaggressiver werben“ oder „Glauben Sie mir, nur noch Lockangebote können die rabattgierigen Verbraucher bewegen“.

Mag sein, der „Geiz ist geil“-Virus hat Deutschland infiziert. Und sicher sind die Konsumenten durch fehlende Kaufkraft und ständige Rabatt-Diskussion preisbewusster geworden. Doch müssen Sie sich dieser Rabattschlacht nicht widerstandslos ergeben.

Mit guten Strategien und cleveren Ideen können Sie dem Trend sinkender Margen entgegen wirken!

Was bewegt klassisches Couponing?

Seit dem Fall des Rabattgesetzes im Jahre 2001 erlebt ein altes Marketinginstrument seine Rennaissance: der Gutschein oder, wie die rabattverwöhnten US-Amerikaner sagen, der Coupon. Eigentlich logisch, sollte man meinen: „Die Menschen schauen zuerst auf den Preis bzw. gucken, wo sie etwas sparen können“.

Und doch belegen erste Kampagnen in Deutschland, dass die Akzeptanz via Print verbreiteter Coupons sehr dürftig und die Einlösequote äußerst gering sind. Der Rücklauf bei Anzeigenkampagnen, etwa in Coupon Beilegern des Axel-Springer-Verlags, lag in Deutschland nur bei 0,2%. In den USA und Frankreich werden bei derartigen Aktionen etwa bei 1-2% der ausgegebenen Coupons zurück in den Laden getragen Quelle: Handelsblatt. Das ist unter Kostengesichtspunkten alles andere als effektiv, denn die Mediakosten (in diesem Fall für die Beilegerschaltung) muss man erst einmal wieder einfahren.

Ergo sollte man sich fragen, ob die „Sparbotschaft“ ausreicht, um die Menschen zu bewegen. 2., ob es nicht Mittel und Wege gibt, wie man diese effizienter verbreiten und 3. direkter mit dem Kaufakt verknüpfen kann.

Die Erfolgsstory: Active Couponing via Internet

Zufällig (oder auch nicht) standen wir im März 2004 vor einem ähnlichen Problem: Es ging darum, das T-Online Homepagepaket Basic an Internetnutzer zu verkaufen, die sich eine private Homepage bauen wollen. Der erste Versuch, so teilte uns T-Online beim Briefing mit, schlug, trotz „6 Monate kostenlos“ (was gleichbedeutend war mit: Ich schenk es Dir!!!), fehl. Denn, um das Produkt an die Zielgruppe zu bringen, setzte man beim ersten Run auf eine klassische Online-Kampagne (Banner, Skyscraper) – unter CpO-Gesichtspunkten (CpO = Cost per Order) erfahrungsgemäß nicht der effizienteste Weg.

Nun wollte Deutschlands Internet-Topmarke neue Wege gehen – mit frischen, spektakulären Ideen. Unser Ansatz damals, deshalb der Verweis aufs Couponing, war eine Gutschein-Aktion. Genauer gesagt: eine etwas andere Gutschein-Aktion! Denn unser Vorschlag fußte auf folgendem Konzept: Wir erfinden den ersten Online-Geldautomaten der Welt, geben ihm ein spaciges Outfit, füllen ihn mit einer Million Euro (natürlich nur virtuell), sensibilisieren eine ausgewählte Zielgruppe, die folgende Botschaft Mund-zu-Mund an Dritte weiter trägt „Jeder, der will, kann sich 44,80 EUR aus dem Geldautomaten nehmen und diese direkt online oder auf der CeBIT beim Kauf eines T-Online Homepagepaketes Basic einlösen“.

Lieber „44,80 EUR“ als „6 Monate kostenlos“

Zugegeben: ein Trick! Denn die 44,80 EUR waren einfach nur das Äquivalent von „3 Monate kostenlos“ (T-Online sparte also mit jeder Bestellung 50% des Rabattes!) – eine Währung, die die Zielgruppe allerdings verstand und sexy fand! Und 2. konnte man den Gutschein nur beim Kauf eines T-Online Homepagepaketes einlösen. Nun ja, in dieser Hinsicht vertrauten wir unserem Menschenverstand: Geld, das man einmal in der Tasche hat und für das man selbst aktiv geworden ist, gibt man ungern wieder her. Also war damit zu rechnen, dass der User den 44,80 EUR-Gutschein, den er sich durch mehrere Klicks „erarbeitet“ hatte, am Ende auch einlöste. Genau so war’s!

Viele Tausend neue Kunden innerhalb weniger Wochen, viele Kunden außerhalb des traditionellen T-Online Milieus, super-geringe Stornorate, vergleichsweise minimales Investment und aufgrund der spektakulären Umsetzung trotzdem viel Awareness – diese Gutschein-Aktion ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit einer cleveren Gesamtstrategie, die eben nicht nur auf Preisnachlass basiert, sondern bei Kunden viele Reize anspricht, schnell, einfach und effizient lukratives Neugeschäft generieren kann.

Deshalb unsere Botschaft an Sie:

Tricksen Sie die Preisdumper aus: mit der besseren Strategie. Denn in der unendlichen Weite des Internet findet sich immer jemand, der eine Sache noch billiger anbietet.