Double-Impact-Strategien
Wie heißt eigentlich die Marke mit dem grünen Segelschiff? Und wie die mit der lila Kuh? An welches Erkennungszeichen denken Sie bei der Mobilfunkmarke O2? Und an welches beim ZDF? Welche Hausfarbe assoziieren Sie mit der Deutschen Telekom? Und welche Melodie schießt ihnen bei dieser Marke spontan durch den Kopf?
Gerade erleben Sie, was die Werbeforschung längst bewiesen hat: Prägnante Schlüsselsignale wie Key Visuals, Soundlogos oder Farbcodes können die Wirkung von Kampagnen nachhaltig verstärken.
Ein Zeichen sagt mehr als 1.000 Worte
Der 1995 verstorbene „Marketing-Papst“ Werner Kroeber-Riel hat das Konzept des Key Visuals hierzulande als erster publik gemacht. Es beruht auf der Erkenntnis: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Denn Schlüsselbilder, so Kroeber-Riehl, bringen die emotionale und informative Positionierung der Marke auf einen bildlichen und daher besonders einprägsamen Nenner.
Aber auch neuere Studien belegen die Power von Schlüsselbildern nachhaltig: wie etwa eine Gemeinschaftsstudie der GfK und des Gesamtverbands Werbeagenturen (GWA) aus dem Jahr 2000. „Der Einsatz von Key-Visuals wirkt positiv sowohl auf die Aufmerksamkeitsleistung, Likeability als auch auf die Veränderung der Markenpräferenzen“, so ein wesentliches Fazit der Studie.
„Double-Impact“ bedeutet: mehr Effizienz für Ihre Werbung!
Prägnante Schlüsselbilder und andere sensorische Identifizierungsmerkmale sind der doppelte Boden einer Kampagne. Sie verstärken die Wirkung von Kampagnen nachhaltig. Denn sie erleichtern dem Verbraucher den Zugang zu Werbung und Marke und steigern so die Werbeeffizienz.
Robert & Horst verfolgt deshalb bei der Konzeption klassischer Kampagnen grundsätzlich die „Double-Impact-Strategie“. Heißt: Wir setzen im Rahmen des Kreativprozesses stets auf die Hebelwirkung starker, unverkennbarer, selbst erklärender Schlüssel-Bilder (oder anderer Sinnes-Wecker). Bilder/Sounds/Farben, die direkt im Kopf bleiben und DOPPELT in die Marke einzahlen, weil sie obendrein zur Identifikation, Aktualität und Uniqueness einer Marke beitragen.
Daraus ergibt sich für Sie ein entscheidender Mehrwert bei der Rezeption Ihrer Werbung und ein echter Wettbewerbsvorteil: Denn Ihre Werbung funktioniert sogar, wenn man z. B. das Logo zuhalten würde – und welche Werbung kann das schon von sich behaupten ...?
Die meisten Key Visuals sind ihren Namen nicht wert
Eine Analyse der GfK hat ergeben, dass rund 80% aller in Deutschland ausgestrahlten TV-Spots ohne Key Visuals arbeitet. Ein krasser Widerspruch zu den wissenschaftlichen Ergebnissen, die eine positive Wirkung einwandfrei bescheinigen. Hier wird tagtäglich Potenzial ausgelassen und, gerade bei kostenintensiven Werbeformen, viel Geld aus dem Fenster geworfen!
Wie das sein kann? Wissenschaftler haben dafür nur eine plausible Erklärung: Wahrscheinlich unterliegen die meisten Unternehmen dem Trugschluss, sie würden bereits mit Key-Visuals in Ihrer Werbung arbeiten. Dabei sind die verwendeten Signale gerade mal ausreichend, um eine Warengruppe zu skizzieren – aber keinesfalls stark genug, um einer einzelnen Marke zugeordnet zu werden.
Nun ja, das ließe sich ändern ;-) Kontakt

